Gasthäuser und Hotelbetriebe

In Dierkshausen gab es im Haus Nr. 2 (heute Hauptstraße 11) um 1900 die Gastwirtschaft "Bockelmanns Gasthaus" Eine alte Postkarte von 1902 belegt dies.


Das Asendorfer Gasthaus befand sich bis zur Jahrhundertwende in "Titens Hof" heute Hinnerkstraße 28. Die Großmutter von Hermann und Rudi Matthies nahm 1901 die Gastwirtschaft mit in die Jesteburger Straße zum Horens Hus. Hermann Matthies führte das Gasthaus bis 1979.


1911 wurde in Dierkshausen Bauermanns Gasthaus als Haus Nr. 19, heute Hauptstraße 9, erbaut. Von 1940 bis 1959 wurde das Gasthaus von Albert Dierksen aus Wriedel auf 20 Jahre gepachtet und während dieser Zeit als "Gasthaus zur Heideblume" geführt. 1953 bauten Dierksens in der Undeloher Straße 2 ein Gästehaus, das dem damals gestiegenen Bedarf an Fremdenzimmern Rechnung trug. 1959 verkaufte der Besitzer Bauermann das Gasthaus an August Heuer, den Großvater von Hans Pauls, und Albert Dierksen stieg vorzeitig aus dem Pachtvertrag aus.

August Heuer benannte das Gasthaus in "Landhaus Dierkshausen" um und übergab 1975 den Betrieb an seinen Enkel Hans Pauls, der den Betrieb bis Ende 2011 führte. Das gutbürgerliche Gasthaus mit Kegelbahn und Klubzimmer verfügte bis 2005 über 4 Doppelzimmer. In 2005 wurden die Fremdenzimmer zu Wohnungen umgebaut und gleichzeitig das Clubzimmer renoviert. Die Bierzapfsäule aus dem Jahre 1911 ziert noch heute die Theke des Gasthauses. Aus Altersgründen wurde die Gaststätte Ende 2011 geschlossen.

Etwa 1954 baute Bruno Beyer ein ehemals Wochenendhaus aus und eröffnete in der Heidesiedlung Asendorf das Gasthaus "Heideklause".
Im Jahre 1960 erwarben Hilde und Heinrich Giesen das Lokal und eröffneten am 26.3.1960 das Restaurant "Zur Heidschnucke".

Am 7.10.1964 wurde mit dem Neubau des Hotels "Zur Heidschnucke" nach den Plänen des Architekten Ronschke aus Winsen begonnen. Das neue Hotel mit 19 Betten in 3 Einzel- und 8 Doppelzimmern wurde am 9.7.65 eingeweiht. Im November 1969 gehörte Heinrich Giesen zu den Mitbegründern der Interessengemeinschaft "Ringhotel". Am 17.7.1975 begann der erste Erweiterungsbau, der am 1.7.1976 seiner Bestimmung übergeben wurde. Hierdurch verfügte das Hotel über 32 Zimmer mit einer Kapazität von 65 Betten, einem Schwimmbad mit Sauna und Solarium sowie mehreren Tagungs- und Besprechungsräumen. Am 4. September 1984 wurde mit dem Anbau des Bettenhauses begonnen, das rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum der "Heidschnucke" am 26.3.1985 fertiggestellt wurde, und damit dem Hotel eine Kapazität von insgesamt 50 Zimmern mit 100 Betten gab. Im Folgejahr wurde der Altbau saniert, so dass alle Zimmer seither über Dusche und WC verfügen. Mit dem Anbau des Wintergartens im Jahre 1994 wurde der heutige Endausbau des Hotels erreicht.

Zum 1.9.1997 hat Familie Giesen das Hotel an Familie Rolf Capellmann verkauft. Dieser errichtete im Jahr 2000 hinter dem Hotelkomplex das Atrium, ein Veranstaltungszentrum für bis zu 200 Gäste.

Im April 2020 verkaufte die Familie Capellmann das Hotel an Familie Salli, die das Hotel jetzt nach umfangreichen Renovierungen betreibt.

Im 1869 errichteten Haus Nr. 23, heute Jesteburger Straße 35, des „Harken Kröger“, hat Susanne Kröger im Jahre 2006 den ehemaligen Stall zu einem rustikalen Café umgebaut. Die Umbauarbeiten wurden im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms durchgeführt. Die Eröffnung des Cafés „Kaffe Tied“ erfolgte im September 2007. Das Café ist jeweils freitags bis sonntags und an den übrigen Wochentagen bei Bedarf für Familienfeiern und dergleichen geöffnet. Von Zeit zu Zeit finden Events wie Konzerte und Lesungen statt. Ein Teil der ehemaligen Werkstatt wurde zu einem  Geschenkeladen ausgebaut. Es ist geplant, im übrigen Bereich der Werkstatt ein kleines Harkenmuseum einzurichten.