Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Gemeindevorsteher in Asendorf

(auszugsweise von Arthur Lühr)

Überall wo Menschen sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen, ist auch ein Oberhaupt vorhanden, um die Verhältnisse der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft untereinander zu regeln und ihre Rechte zu wahren...
Schon der Sachsenspiegel, das älteste niedersächsische Rechtsbuch aus der Zeit um 1300, enthielt Vorschriften über die Verwaltung der Dörfer und über das Amt des damals schon als Bauermeister bezeichneten Dorfoberhauptes. Die feldmarkberechtigten Dorfgenossen, das waren die Höfner und Köthner, soweit sie an der Gemeinheit berechtigt waren, wählten den Bauermeister aus ihrer Mitte meist auf eine bestimmte Zeit. Die Pflichten des Bauermeisters beliefen sich auf das Gerichtswesen, die innere Verwaltung und das Kriegswesen...
Im Laufe des Mittelalters wurde das alte Bauernrecht und auch das Selbstverwaltungsrecht der Dörfer durch die Landes- und Grundherren immer mehr eingeengt ... Er war schließlich nur noch Gehilfe und Handlanger des Amtmanns und der Grundherren. Seine Hauptaufgabe bestand in der Einteilung der von den Dorfbewohnern dem Amt oder den Grundherren zu leistenden Hand- und Spanndienste. Von seinen alten Aufgaben war ihm nur das Amt des Dorfrichters geblieben....
Die Rechte und Pflichten der Gemeinden wurden im Zuge einer Neuordnung der gesamten hannoverschen Verwaltung durch Landesgemeindegesetz vom 28. April 1859 neu geregelt. Nach diesem Gesetz stand an der Spitze der Verwaltung der Landgemeinde der Gemeindevorsteher, dessen alte Bezeichnung ,,Bauermeister" damit aus der amtlichen Sprache leider verschwand. Ihm zur Seite standen mehrere Ortsgeschworene, die ihn in den Amtsgeschäften zu unterstützen und in Verhinderungsfällen zu vertreten hatten.
Gemeindevorsteher und Geschworene wurden aus der Zahl der Gemeindemitglieder in der Regel auf sechs Jahre gewählt. Erst die Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 brachte verschiedene Änderungen. Die Amtsbezeichnung ,,Gemeindevorsteher" wurde in ,,Bürgermeister", die der ,,Gemeindeverordneten" in ,,Gemeinderäte" umgeändert. Die Rechte und Pflichten der Gemeindeversammlung blieben jedoch im allgemeinen die gleichen wie bisher. Der Bürgermeister erhielt eine größere Selbständigkeit, damit aber auch eine größere Verantwortung.
Im Zuge des Zusammenbruches 1945 ernannte die englische Militärregierung, die die Verwaltung des Landes übernommen hatte, zunächst für jedes Dorf einen Bürgermeister und einen Gemeindeausschuss. Erst im selbständigen Land Hannover, das später in ,,Niedersachsen" umbenannt wurde, ist die alte Gemeindeordnung im Jahre 1947 durch die neue revidierte Deutsche Gemeindeordnung abgelöst worden.
Die Entwicklung der vorstehend geschilderten Rechte und Pflichten der Gemeinde und ihrer Vorsteher ist in allen hannoverschen Dörfern die gleiche gewesen, sie gilt auch für Asendorf und Dierkshausen. Beide Gemeinden schlossen sich im Jahre 1885 zu einer Samt-Gemeinde zusammen.
Was sich seither allgemein geändert hat, ist anhand der Arbeit des Asendorfer Rates auszugsweise den Protokollen von 1945 bis heute entnommen worden:
Im Krieg und nach dem Krieg war es ein großes Problem, die in Hamburg ausgebombten Evakuierten und die Flüchtlinge aus dem Osten unterzubringen. Hier musste von den damals Verantwortlichen, mit sehr viel Gespür für das Machbare, Platz für die Unterkunftssuchenden gefunden werden. Dieses war in allen Gemeinden nach dem Krieg eine der ganz großen Leistungen.
Neben der Wohnraumbeschaffung war es ebenfalls wichtig, dass für die Schüler genug Schulraum und auch Lehrer vorhanden waren. In vielen Schulen, so auch in Asendorf, wurde für eine Übergangszeit Nachmittagsunterricht eingeführt, um die Engpässe zu überbrücken.

Protokollauszüge ab 1949

28.10.1950
Der Schullandverkauf, dessen Erlös zur Erweiterung der Asendorfer Schule dienen soll, wird einstimmig beschlossen.

27.03.1950
Die Feldwege werden zum Mähen bzw. Beweiden öffentlich meistbietend verpachtet.

22.09.1956
Beschluss über den Ausbau der 3. Klasse und einer Lehrerwohnung in der Schule.

17.02.1957
Der Gemeinderat beschließt, den Platz des Kriegerdenkmals an der Jesteburger Straße zu verkaufen, da ein neues Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege 1914-1918 und 1939-1945 auf dem Friedhof gebaut wird.

08.05.1957
Beschluss über den Ausbau der Straße von Asendorf nach Dierkshausen, da sich die Post wegen des Zustands der Straße weigert, den Omnibusverkehr aufrecht zu erhalten,

13.02.1959
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass auf den Gemeindewegen das Wenden mit dem Pfluge verboten wird. Zuwiderhandlungen werden mit einer Strafe von bis zu 150,-DM geahndet.

04.07.1959
Der Gemeinderat beschließt, dass der Feuerlöschteich im Wiesengrund zugefahren wird, da er eine Gefahr für die spielenden Kinder ist.

17.02.1960
Neue Hand- und Spanndienstordnung. Nach der neuen Satzung ist jeder Lohnsteuerpflichtige vom 16.-65. Lebensjahr verpflichtet, einen Tag für die Gemeinde Asendorf zu arbeiten.

18.04.1961
Der Ortsteil Dierkshausen will in Kürze ein Ehrenmal für die Gefallenen errichten. Der Gemeinderat bewilligt einen Zuschuss von 500,- DM.

15.03.1963
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, der Feuerwehr Asendorf zum 50jährigen Bestehen einen VW-Gerätewagen zu übergeben.

08.07.1964
Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Ankauf des Zieglerschen Grundstücks in Größe von 2 ha zwecks Anlage eines Sportplatzes. Preis 20000,-DM.

29.06.1966
Straßenbau Dierkshausen-Schierhorn
Der Kreis beabsichtigt, den unbefestigten Gemeindeweg als Kreisstraße auszubauen. Gegen den Ausbau werden vom Gemeinderat keine Bedenken erhoben.

27.12.1966
Der Schützenverein Asendorf stellt den Antrag, auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Kattenknöl, Größe 220 ar, einen Schießstand zu errichten.

29.01.1968
Die Schulabteilung der Bezirksregierung weist die Gemeinde, auf Anregung der Schulräte, auf die Notwendigkeit eines Radweges von Asendorf nach Dierkshausen hin. Der Gemeinderat beschließt, wegen finanzieller Schwierigkeiten den Antrag vorläufig zurückzustellen.

23.09.1968
Der Kreis beabsichtigt, die Gemeindestraße Asendorf - Dierkshausen als Kreisstraße einzustufen.

12.09.1969
Der Landkreis hält die bestehenden Hand- und Spanndienste nicht mehr für gerechtfertigt. Der Rat beschließt deren Abschaffung ab 1. Januar 1969 und sieht sich aus diesem Grund gezwungen, die Grundsteuer A und B von 270 % auf 300 % zu erhöhen.
Die Freiwillige Feuerwehr Dierkshausen beantragt einen Zuschuss für die Anschaffung eines gebrauchten Fahrzeuges. Der Rat bewilligt 1800,-DM.

03.10.1969
Der Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan ,,Heidesiedlung I"

04.05.1970
Um eine bessere Orientierung zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, in den
Ortschaften Asendorf und Dierkshausen Straßennamen einzuführen und die
Hausnumerierung umzustellen.

21.10.1970
Der Gemeinderat beschließt, dem Müllzweckverband Buchholz beizutreten.

19.11.1970
Da der Ortsteil Heidesiedlung bisher ohne zentrale Wasserversorgung ist, beschließt der Gemeinderat, dem Wasserbeschaffungsverband Harburg beizutreten.

09.03.1971
Anschluss der Gemeinde Asendorf an die Samtgemeinde Hanstedt.
In der regen Aussprache wurde hervorgehoben, dass ein Verzicht auf die Eigenständigkeit der Gemeinde Asendorf wohl nie auf freiwilliger Basis erfolgt wäre. Um einer Eingemeindung in die Großgemeinde Hanstedt (Einheitsgemeinde) zu entgehen, fasst der Rat einstimmig den Beschluss, der Samtgemeinde Hanstedt beizutreten und die verlesene Satzung anzuerkennen.

Straßenbeleuchtung
Der Gemeinderat beschließt die Herstellung einer Straßenbeleuchtung in
Asendorf und Dierkshausen für 1971.

02.05.1972
Wahl der Vertreter im Interimsrat der Samtgemeinde Hanstedt. Vorgeschlagene Vertreter der Gemeinde Asendorf:
Rudolf Gevers, Hans-Hermann Kröger, Paul Lübke.

Umschulung der Dierkshäuser Kinder nach Hanstedt
Der Gemeinderat beschließt, die Dierkshäuser Kinder nach Hanstedt umzuschulen, da der Schülerverkehr günstiger sei.

22.10.1973
Der Gemeinderat beschließt einstimmig. das Schulgrundstück mit Schulgebäude der Samtgemeinde zu übertragen, wenn die Samtgemeinde sich verpflichtet. das Grundstück mit Gebäude nicht zu veräußern. sondern für andere kommunale Zwecke (Kindergarten, Dorfgemeinschaftshaus usw.) der Gemeinde Asendorf zur Verfügung zu stellen, falls es für schulische Zwecke nicht mehr genutzt wird.

29.09.1974
Es wird einstimmig beschlossen, an den Bushaltestellen Wartehäuschen aufzustellen.

22.01.1975
Gemäß Niedersächsischer Gemeindeordnung muss der Asendorfer Friedhof an die Samtgemeinde übergeben werden.

17.03.1976
Kauf eines Grundstücks für das Dorfgemeinschaftshaus. Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Kauf eines Grundstückes von 4000 qm von Herrn Rudolf Maack. Das Sportplatzgelände Richtung Hanstedt soll gegen ein Grundstück am zukünftigen Dorfgemeinschaftshaus getauscht werden.

07.09.1977
Schulgebäude Asendorf
Da das Schulgebäude Asendorf von der Samtgemeinde nicht mehr für schulische Zwecke genutzt wird, obliegt die alleinige Nutzung (ohne Einschränkung) der Gemeinde Asendorf. Es wird einstimmig beschlossen, dieses der Samtgemeinde schriftlich mitzuteilen.

Dorfgemeinschaftshaus
Der Rat beschließt, mit der Planung des Dorfgemeinschaftshauses den Architekten Alfred Hufenbach zu beauftragen.

Einheitsgemeinde Hanstedt
Der Rat beschließt einstimmig, eine selbständige Gemeinde zu bleiben und sich nicht an eine eventuelle Einheitsgemeinde anzuschließen.

01.12.1978
Der Rat beschließt, für ein Teilgebiet des einfachen Bebauungsplanes ,,Heidesiedlung" einen qualifizierten Bebauungsplan ,,Heidesiedlung II" aufzustellen. Die Planung soll von Architekt Hufenbach übernommen werden.

29.09.1980
Der Rat beschließt einstimmig, dass die Schule verkauft werden soll, da sich die Gemeinde die Unterhaltung der Schule und des Gemeinschaftshauses finanziell nicht leisten kann.

30.03.1982
Der Gemeinderat beschließt, für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Asendorf-Marxen einen Zuschuss von 56000 DM an die Samtgemeinde Hanstedt zu zahlen.

17.05.1982
Der Bürgermeister legt den Plan für den Bau des Radweges an der L 213 zwischen Jesteburg und Hanstedt vor. Der Trassenführung wird, wie vorgeschlagen, zugestimmt.

23.02.1983
Kinderspielgruppe Asendorf
Der Rat nimmt positiv zur Kenntnis, dass in Asendorf ein Kinderspielkreis gegründet werden soll. Der Bürgermeister empfiehlt, nach dem Modell Egestorf einen Kinderspielkreisverein zu gründen.

29.03.1983
Kinderspielkreis Asendorf-Dierkshausen
Für eine Erstausstattung des Kinderspielkreises werden 7000,- DM zur Verfügung gestellt.

06.12.1983
Erweiterung Gemeinschaftshaus
Der Rat beschließt den Erweiterungsbau des Gemeinschaftshauses, um hier die Gemeindeverwaltung und den Kinderspielkreis unterzubringen. Kosten DM350000,-.
Der Turnverein beabsichtigt, zwei Tennisplätze zu bauen. Die Gemeinde wird dieses Bauvorhaben bezuschussen.

16.06.1987
Dorferneuerung in Asendorf und Dierkshausen
Der Rat lässt sich von der Gesellschaft für Landeskultur über den Ablauf einer Dorferneuerungsplanung informieren. Arbeitskreise für Asendorf und Dierkshausen sollen ins Leben gerufen werden.

29.07.1987
Der Rat stimmt dem Konzessionsvertrag zur Gasversorgung mit der Gasversorgung Wesermünde GmbH zu.

18.09.1987
Der Rat beschließt die Aufstellung des Bebauungsplanes ,,Zum Aueblick". Die gemeindeeigenen Grundstücke sollen nur an junge Asendorfer Bürger zu einem günstigen Preis abgegeben werden.

16.12.1987
Der Bauantrag für eine Grillhütte in Dierkshausen wurde eingereicht. Der Bürgermeister gibt bekannt, dass er bei der Samtgemeinde Hanstedt den Antrag gestellt hat, einen Zuschuss zum Bau eines Glockenturmes auf der Friedhofskapelle zu bewilligen.

12.02.1988
Der Neubau eines Holzhauses am Tennisplatz wird genehmigt. Die Gemeinde zahlt einen Zuschuss von DM 15000,-.

Ortsdurchfahrt Asendorf
Die Ortsdurchfahrt L 213 durch Asendorf wird ausgebaut. Die Materialkosten für den Fußweg müssen von der Gemeinde übernommen werden. Der Rat beschließt, dass die Fußwege in rotem Verbundpflaster verlegt werden.

26.07.1989
Der Rat lehnt eine Trassenführung der Magnetschnellbahn Transrapid durch das Gebiet der Gemeinde Asendorf ab.

19.12.1989
Der Rat beschließt. den Ankauf des Grundstücks von Herrn Maack zwischen Gemeinschaftshaus und Jesteburger Straße.

12.09.1990
Vergrößerung der Räumlichkeiten für den Kinderspielkreis
Der Kinderspielkreis bittet den Rat, wegen der großen Nachfrage an Kinderspielplätzen. dem Kinderspielkreis einen weiteren Raum zur Verfügung zu stellen.
Der Rat beschließt das Dachgeschoß auszubauen und mit dem Gemeindebüro in das Dachgeschoß umzuziehen.

07.03.1991
Radweg Asendorf-Dierkshausen
Dem Rat liegen die Pläne für den Radwegebau vor. Der Rat nimmt den Planungsentwurf zustimmend zur Kenntnis.
Bürgermeister Muus berichtet, dass seit Jahresende der Verkaufswagen aus Stelle nicht mehr anliefert. Er ist von vielen älteren Mitbürgern angesprochen worden, die sich Sorgen um ihre Versorgung mit Lebensmitteln machen. Er berichtet von einem Besuch in Althasungen bei Kassel, Bauausschussvorsitzender Laboga, stellv. Bürgermeister Giesen und Architekt Hufenbach haben ihn begleitet.
Der Bürgermeister ist der Meinung, dass dieses Modell auch in Asendorf zu verwirklichen wäre. Er schlägt vor, eine Bürgerversammlung einzuberufen.

26.06.1991
Dorfladen in Asendorf
Bürgermeister Muus trägt vor, dass über 100 Bürger ihr Interesse bekundet haben, einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts beizutreten. Der Rat stimmt zu, Architekt Hufenbach mit der Planung des Gebäudes zu beauftragen.

17.09.1991
Bürgermeister Muus gibt bekannt, dass für den Dorferneuerungsplan Dierkshausen ein Höchstbetrag von 300000,-DM (Zuschuss) festgesetzt wurde.

13.02.1993
Der Rat beschließt den Ausbau der Straßen im Ortskern von Dierkshausen (Kreisstraße/Schmalenfelder Straße - Kreisstraße/Landhaus - Kreisstraße/Undeloher Straße), nach den Plänen des Dorferneuerungsplanes.
Der Rat beschließt den Bau eines Radweges zwischen Ortsausgang Eichenstraße und Heidewinkel.
Bürgermeister Muus gibt zur Kenntnis, dass die Stadt und Gemeinde Trzciel daran interessiert sei, mit Asendorf in kommunalen Kontakt zu treten. Bürgermeister Fedko würde mit seinem Rat gerne Asendorf besuchen und lädt den Asendorfer Rat in seine Gemeinde ein. Der Asendorfer Rat ist einstimmig der Meinung, dass der Rat aus Trzciel eingeladen werden soll.

25.05.1993
Der Rat stimmt dem Partnerschaftsvertrag mit der Stadt und Gemeinde Trzciel/Polen zu.

21.09.1994
Der Rat beschließt den Bau eines Kindergartens.

22.11.1995
Der Rat beschließt statt eines Neubaus den Anbau des Kindergartens an das Dorfgemeinschaftshaus unter Einbeziehung der Räume des Spielkreises. Im Rahmen dieser Baumaßnahme soll auch die Küche des Dorfgemeinschaftshauses erweitert werden.

15.10.1996
Der Rat beschließt den Nutzungsvertrag für den Kindergarten zwischen der Samtgemeinde Hanstedt und der Gemeinde Asendorf

9.01.1997
Der Rat beschließt den Kauf des Grundstücks für ein Regenrückhaltebecken. Das Regenrückhaltebecken wird im Jahr 1999 fertiggestellt

24.03.1997 / 8.10.1997
Die geplante Baumaßnahme des Schützenvereins zur Überdachung des Schießstandes wird von der Gemeinde unterstützt und bezuschusst. Das Gemeinde eigene Grundstück, auf dem sich der Schießstand befindet, wird für den symbolischen Betrag von 1,00 DM an den Schützenverein verkauft.

22.07.1997
Der "Jugendausschuss und Ausschuss Sport, Soziales" beschließt die Gründung eines "Arbeitskreises Partnerschaft Asendorf-Trzciel", der sich speziell um die Weiterentwicklung der Partnerschaft kümmern soll. Diesem Arbeitskreis gehören neben Ratsmitgliedern aller Fraktionen weitere an dieser Freundschaft besonders interessierte Bürger an.

4.09.1997
Der Verwaltungsausschuss beschließt Bürgermeister Edward Fedko und Ratsvorsitzende M. Gòrna-Bobrowska mit der Asendorf Verdienstmedaille für ihre Verdienste um die Partnerschaft Trzciel - Asendorf auszuzeichnen.

3.12.1998
Der Rat beschließt einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung "Mühlenberg Süd" aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss erfolgt in der Ratssitzung am 17.11.1999.

17.11.1999
Der Rat beschließt die Ausschreibung der Arbeiten zum Regenrückhaltebecken Asendorf nach den vom Landkreis genehmigten Plänen. Baubeginn soll am 15.2.2000 sein.

17.11.1999
Die Gemeinde Asendorf bietet den Bürgern versuchsweise eine Ablagerungsmöglichkeit für Herbstlaub am "Drumbergener Weg". Im Jahr 2004 muss die ehemalige Sandkuhle leider wieder gesperrt werden, da dort nicht nur Laub sondern auch Bauschutt abgeladen worden ist.

6.3.2000
Der Rat beschließt den Ausbau der Straßen "Neuer Weg" und Kohlgarten in Dierkshausen
21.6.2000
Der Rat bittet die Samtgemeinde Hanstedt, im Flächennutzungsplan die Fläche hinter den Tennisplätzen von Bedarfsfläche "Kindergarten" in Bedarfsfläche "Sport und Erholung umzuwandeln

14.6.2001
Der Bebauungsplan "Dorfmitte" und die dazugehörigen Bauvorschriften werden als Satzung beschlossen. Dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zur Entwicklung des Bebauungsplangebietes "Dorfmitte" stimmt der Rat am 7.9.2001 zu. In der Sitzung vom 28.1.2003 beschließt der Rat, die Straße auf dem ehemaligen Hofgrundstück "Hinter den Höfen" zu benennen

7.9.2001
Der Bebauungsplan "Drumbergen" und die dazugehörigen Bauvorschriften werden als Satzung beschlossen

7.9.2001
Dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zur Entwicklung des Bebauungsplangebietes "Mühlenberg Süd" stimmt der Rat am 7.9.2001 zu. Der Bebauungsplan "Mühlenberg Süd" und die dazugehörigen Bauvorschriften werden als Satzung beschlossen

13.3.2002
Der Rat beschließt einen Gebietstausch von Flurstücken zwischen Marxen und Asendorf. Die Gemeinde Asendorf übergibt der Gemeinde Marxen das Flurstück 38/1 aus Flur 1 (Grundstück jenseits der Aue); Marxen tritt an Asendorf das Flurstück 655/301 aus Flur 4 ab. (Wegstück Ossenrehm im Heidewinkel)

28.1.2003
Der Rat beschließt, den vom Planungsbüro GfL Bremen erstellten und vom Arbeitskreis Dorferneuerung begleiteten Dorferneuerungsplan. In der Sitzung vom 29.4.2003 wird bekanntgegeben, dass Asendorf mit insgesamt 750.000,-€ ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden ist.

12.10.2005
Das Haus der Gemeinde Asendorf Eichenstraße 2, das im Zuge des Bebauungsplans "Mühlenberg Süd" von der Gemeinde gekauft werden musste, wird wieder verkauft

10.1.2006
Bürgermeister Muus begeht sein 30-jähriges Jubiläum als Bürgermeister der Gemeinde Asendorf

11.1.2006
Der Ausbau der südlichen Eichenstraße im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms soll im April beginnen und zum 30.6.06 abgeschlossen sein

24.4.2006 und 24.10.2006
Vandalismus greift in Asendorf um sich. Es wurde eine neue Straßenlampe an der Straße zur Heidesiedlung zerstört, Bretter am Buswartehaus abgerissen, Informationskästen beschädigt, die Grillhütte besprüht und auch im privaten Bereich wurden Schäden angerichtet

24.10.2007
Der Rat beschließt die Fläche Grüner Weg/Schulstraße in Asendorf gemäß der gutachterlichen Untersuchung als zukünftige Bebauungsfläche in die F-Planfortschreibung der Samtgemeinde Hanstedt aufzunehmen. Desgleichen soll eine Entlassung der Fläche Schierhorner Straße in Dierkshausen aus dem Landschaftsschutzgebiet beantragt werden und in die F-Planfortschreibung der Samtgemeinde Hanstedt als künftige Bebauungsfläche aufgenommen werden.

28.10.2008
Der Ausbau der Hinnerkstraße im Rahmen der Dorferneuerung mit den Verengungen ist erfolgt. Die Einführung einer 30 km/h Zone wird zunächst abgelehnt.

2.4.2009
Der Rat beschließt den Bau eines Pavillon auf dem Dorfplatz an der Schulstraße als Fahrgastunterstand für die drei dort vorhandenen Bushaltestellen.

23.6.2009
Der Rat beschließt die Hinnerkstraße als 30er Zone einzurichten.

24.11.2009
Der Rat beschließt die Widmung der Straße „Am Krähenberg Nr. 1-6“ als Gemeindestraße.

14.4.2011
Der Rat erklärt die generelle Bereitstellung der Räume in der Jesteburger Straße 9 (Küchendiele) für die Einrichtung einer Kinderkrippe in Asendorf.

22.5.2011
Bürgermeister Peter Muus verstirbt nach kurzer schwerer Krankheit. Seine Nachfolge tritt Rainer Mencke an.

15.11.2012
Der Rat beschließt, Förderanträge zur Verbesserung der Breitbandversorgung zu stellen und die notwendigen Finanzmittel im Haushalt 2013 bereit zu stellen.

17.12.2012
Der Verwaltungsausschuss beschließt einen Aufstellungsbeschluss „Baugebiet Grüner Weg“ zur Sicherung der Fläche gegen unerwünschten Grundstücksverkauf mit spekulativer Absicht sowie die Aufstellung des Bebauungsplanes.

9.12.2013
Ausbau des nördlichen Teils der „Eichenstraße“ ab Kreuzung „Hinnerkstraße. Der Rat beschließt die dringend notwendige Erneuerung des Fußweges. In diesem Zusammenhang bietet sich die Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit LED Standard an.
Der DSL Ausbau in Asendorf und Dierkshausen mit Glasfaserkabel ist fast fertig. Ab Anfang 2014 können alle Internetnutzer über EWE einen Anschluss zum schnellen Internet erhalten.

20.4.2015
Für das Baugebiet „Grüner Weg“ wird mit dem Projektentwickler Herrn Friedrich-W. Lohmann ein Städtebaulicher Vertrag geschlossen. Mit diesem Vertrag überträgt die Gemeinde dem Vertragspartner die Entwicklung des Gebietes.

Die Ratsmitglieder von 1949 bis heute:

Ahrens, Brigitte 1991-1996 und 2000-2006
Ahrens, Julia 2016-
Battermann, Gert 1986-2001
Battermann, Lars 2001-2011
Becker, Hans-Robert 2005-2006*)
*) 1986 als Nachrücker für die  verstorbene Helga Kalefeld
Beeken, Hermann 1949-1969
Bender, Annette 1996-2001
Bender, Werner 2001-2007
Bisping, Arnold 1996-2001
Bisping, August 1952-1972
Brendel, Fritz 1968-1970
Brüggemann, Gustav 1949-1952
Bruns, Friedrich 1949-1952
Cohrs,Holger 2006-
Dittrich, Manfred 1991-
Elling, Detlef von 2016-
Franzke, Christian 1995-1996
Gevers, Rudolf 1956-1981
Geiß, Rüdiger 2011-
Giesen, Heinrich 1964-1968 und 1970-1996
Göttling, Artur 1976-1981 und 1986 **)
**) 1986 als Nachrücker für den  verstorbenen Günter Oetjen
Gruhlke, Karl 1949-1952
Günther, Irene 2001-2003
Harder, Renate 1986-1996
Harms, Gustav 1952-1961
Harms, Heinrich 1976-1986
Heinlein,Ursel 1976-1982
Jung, Alfred 1949-1952
Kalefeld, Helga 2001-2005
Karau, Bodo 1981-1991
Klempel, Edmund 1981-1986
Klipp, Henning 1991-1996
Klipp, Rudi 1981-1982
Koch, Mathias 1993-1995
Köster, Jürgen 1996-2001 und 2003-2011
Kröger, Hans-Hermann 1952-1973
Kröger, Hermann 1949-1952
Kröger, Otto 1952-1972
Laboga, Günter 1978-1981
Laboga, Reinhard 1964-1968 und 1969-1991
Leibrock, Gerd 1979-1981 und 1982-1986
Lösch, Pierre 2006-
Lübberstedt, Horst 2001-2006 und 2011***)
***) als Nachrücker für den verstorbenen Peter Muus
Lübke, Paul 1968-1978
Maack, Heinrich 1996-2006
Maack, Rudolf 1956-1957
Matthias, Jesco 1996-2001
Matthies, Heinrich 1964-1968
Marks, Walter 1986-1991
Mencke, Erich 1961-1968 und 1972-1981
Mencke, Erich jun. 1981-1996
Mencke, Rainer 2006-
Menke, Helmut 1968-1979
Mencke, Karl 1949-1952
Meyer, Hartwig 1981-1986
Möricke, Uwe 2011-
Münch, Thomas 2001-2006 und 2007-2011
Muus, Peter 1972-2011
Noroschat, Barbara 1991-2000
Oetjen, Adolf 1949-1952
Oetjen, Günter 1982-1986
Peters, Albert 1952-1961
Peters, Hermann 1972-2001
Peters, Olaf 2006-
Pischel, Otto 1952-1956
Rieckmann, August 1949-1956
Rieckmann, Bodo 1996-2011
Schröder, Emil 1957-1964 und 1973-1976
Stau, Hans 1952-1956
Toedter, Georg 1956-1961
Vick, Wilhelm 1961-1964
Wintjen, Helmut 1986-1993
Wintjen, Michael 2011-

Von 1949 bis 1991 kandidierten alle Ratsmitglieder über eine Liste der WGA (Wählergemeinschaft Asendorf). Seit 1991 hat die SPD eine eigene Liste aufgestellt. Seit 1996 hat die UNS (Unabhängige Nordheide Stimmen) eine weitere Liste aufgestellt und 2001 ist die AHA (Aktive Heidjer Stimmen Asendorf) mit einer eigenen Liste angetreten. Inzwischen besteht der Rat der Gemeinde Asendorf aus Mitgliedern der WGA, der SPD, der Grünen und der UNS.

Bauermeister
1. Johann Hinrich Flügge (Nr.4) von 1802 bis 1825
2. Johann Peter Garbers (Nr.9) von 1825 bis 1840
3. Johann Heinrich Flüge (Nr.4) von 1840 bis 1845
4. Johann Peter Lührs (Nr.6) von 1845 bis 1847
5. Peter Heinrich Behr (Nr.1) von 4847 bis 1852
Gemeindevorsteher
6. Joh. Chr. Heitmann (Nr.3) von 1852 bis 1857
7. Joh. Peter Matthies (Nr.9) von 1857 bis 1860
8. Peter Heinrich Behr (Nr.1) von 1860 bis 1866
9. Johann Peter Flügge (Nr.4) von 1866 bis 1869
10. Heinr. Chr. Putensen (Nr.8) von 1869 bis 1869
11. Peter Heinr. Rieckmann (Nr.10) von 1869 bis 1884
12. Peter Heinr. Matthies (Nr.9) von 1884 bis 1913

Bürgermeister