Pflege von Bräuchen

Zu heute teilweise noch üblichen Bräuchen finden wir in der Schulchronik 1887 bereits Hinweise:
,,Das Osterfeuer hat sich bis jetzt erhalten; von den in manchen Gegenden üblichen Johannisfeuern weiß man nichts. Die sehr üble Sitte des sogenannten ,Neujahrsschießens in der Silvesternacht' verschwindet erfreulicherweise immer mehr.
Auch findet sich noch die Sitte des Pfingstkeerls (Pfingstochs oder Pfingstfuchs genannt). Es wird am 1. Pfingstfeiertage von den Kuhhirten oder sonstigen Hütejungen des Dorfes einer unter ihnen mit Bändern, Kränzen und Blumen geziert, der den Pfingstfuchs darstellt. Dieser wird von den Teilnehmern unter Absingung eines besonderen Liedes von Haus zu Haus durch's Dorf geführt; und werden dann Gaben an Geld, Eiern usw. eingesammelt. Es wäre zu wünschen, dass diese Sitte, an der sich leider häufig auch Schulknaben beteiligen, immer mehr in Wegfall kommen möchte, und zwar aus dem Grunde, weil meistens die eingesammelten Gaben nicht auf geeignete Weise angewandt werden."

Bis heute haben sich folgende Bräuche erhalten:
Osterfeuer der Landjugend auf dem Raberg,
Pfingstbaumpflanzen,
Pingstfoss-Singen der Kinder,
Faslam der Landjugend.
Bis 2009 Binden der Erntekrone durch die Landjugend; die viele Jahre zum Erntedankfest die Hanstedter Kirche zierte.